Etappen-
Wanderung
Die Jubiläumswanderung
Tag für Tag von Pforzheim nach Basel
Mehrere Ortsvereine des Schwarzwaldvereins bieten zwischen dem 26. April und dem 1. Juni 2025 eine Etappen-Wanderung auf dem Westweg an. An jedem Wochenende (Sa/So) und an den Feiertagen sind alle interessierten Wanderer eingeladen, auf dem Westweg unterwegs zu sein. Wir freuen uns auf Mitwanderer an einzelnen Tagen – ganz Mutige kommen bei allen 14 Jubiläums-Etappen mit.
Anmeldung erforderlich!
Aus organsiatorischen Gründen ist es wichtig, dass Sie sich anmelden. Bitte klicken Sie dazu bei der jeweiligen Etappe auf
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Die 14 Wander-Etappen
im Überblick
Einstieg in die Jubiläumswanderung:
Komplette Etappe 1 (plus 1a) – Start 8:00 Uhr ab Goldene Pforte beim Kupferhammer:
Von der Goldenen Pforte beim Kupferhammer bis zum Schloss Neuenbürg, Holzturm Schwanner Warte. Ortschaft Dennach, Heuberg, Dreimarkstein und das Felsenmeer Volzemer Steine bis zum Dobel.
Teiletappe 1a – Start 8:00 Uhr ab Goldene Pforte beim Kupferhammer:
Vom Kupferhammer in Pforzheim geht es über Dillweißenstein, Sonnenberg zum Ende dieser Wanderung dem Schloss Neuenbürg.
Der Westweg auf seiner 2. Etappe lässt die Wanderer*innen die Charakteristik dieses Höhenwegs erahnen. Tiefe dunkle Wälder, unterbrochen von vielen Aussichtspunkten. Der Westweg verläuft auf dieser Etappe auf dem Höhenrücken zwischen dem Enztal und abwechslungsreichen Murgtal auf überwiegend guten Forstwegen. Der Abstieg ins Murgtal beginnt an der Prinzenhütte, von der Draberghütte wird der Pfad dann abwärts steiler und über den Latschigfelsen sind 621 Höhenmeter bis zum Etappenende zu überwinden, hier überwiegend auf steinigen wurzeligen Serpentinenpfaden, was die Kniegelenke ordentlich beansprucht (Stöcke).
Herrliche Wanderung vom Murgtal auf die Höhen des Nordschwarzwaldes, unterwegs passiert man einen geheimnisvollen Karsee, genießt die Aussicht vom Turm auf der Badener Höhe und wandert über eine traumhafte Grindenlandschaft.
Von Ochsen – Hornissen – Bibern und Mummeln…. Auf geht es in der Etappe 4.1 Richtung von Unterstmatt zum Ruhestein-Nationalparkzentrum. Wir starten am Parkplatz Unterstmatt, auf einem Fußpfad zum „Ochsenstall“, dann aufwärts zum Hornisgrindegipfel. Hier Ausblicke Richtung Osten in den Biberkessel und ins Murgtal. Vom Plateau bietet sich ein Rundumblick in die Rheinebene und den gesamten Schwarzwald bis zu den Vogesen und den Alpen. Nun geht es abwärts zum Mummelsee und weiter zum Seibelseckle. Von hier mit leichter Steigung auf Pfaden zur Darmstädter Hütte, weiter zum Eutinggrab und Wildseeblick und durch die Grindenflächen abwärts zum Etappenziel Ruhestein.
Über die Schanze und viele Stationen mehr auf der Westweg-Etappe Nr. 4.2. Wir starten am Ruhestein, gehen aufwärts an der Schanzenanlage vorbei zum Vogelskopf, mit Aussichten in die Rheinebene. Auf einem Pfad geht es durch die Grindenflächen bis zum Schliffkopf. Vom Schliffkopfgipfel bietet sich ein Rundumblick über den gesamten Schwarzwald. Weiter geht es, evtl. mit einem Abstecher zum neu angelegten Spechtpfad, zur Zuflucht. An der Zollstockhütte vorbei zum Etappenziel Alexanderschanze.
Viel frische Waldluft und wenig Höhenmeter auf der Etappe 5. Beim Start bei der Alexanderschanze wird Jean-Philippe Naudet die Geschichte, Entstehung und Bedeutung der Schanzen erklären.
Der Westweg verläuft die ersten 9 km der 5. Etappe auf ca. 900 Metern auf einem Höhenrücken zwischen Renchtal und Rippoldsau-Schapbach bis zum idyllisch gelegenen Glaswaldsee. Bei der Freiersberger Hütte wird die Passstraße zwischen Bad Peterstal und Bad Rippoldsau-Schapbach überquert. Auf der Littweger Höhe tangiert der Querweg von Alpirsbach nach Gengenbach den Westweg. Nach weiteren vier Kilometern im erholsamen Wald, eröffnet sich ein herrlicher Blick übers Harmersbachtal kurz vor dem Abstieg zum Harkhof.
Am Startpunkt „Harkhof“ (700 m) mit Einkehrmöglichkeit führt der Weg über den Westweg zur „Kreuzsattelhütte“ und weiter auf der Westwegvariante über die „Steiglehütte“ zum Brandenkopf (940 m). Kurze Einkehr im Wanderheim Brandenkopf.
Es besteht auch die Möglichkeit, den Aussichtsturm zu besteigen, ebenso ist ein Einstieg in die Wanderung möglich.
Der weitere Weg geht über die „Bettelfrau“ zum „Hirzwasen“, weiter über „Ebenacker“ zum „Hohenlochen“ mit Einkehrmöglichkeit in der Lochenhütte. Unterwegs passieren wir die vier Windkraftanlagen auf dem Hohenlochen. Über das „Weiße Kreuz“ führt der Weg hinauf zum „Spitzfelsen“ und dann steil hinunter ins Kinzigtal nach Hausach. Wir passieren das „Kinzigtaltor des Westweges“ und gelangen zum Bahnhof, dem Ziel der Wanderung.
Wander-Etappe 7
Hausach - Wilhelmshöhe/Schonach (17km)
- 17. Mai 2025
- 08:30 - 16:45 Uhr
Anspruchsvoll aber schön geht die Etappe 7 über die Husenburg zur Wilhelmshöhe. Hausach mit seiner guten Bahnanbindung ist der ideale Startpunkt in eine Westweg-Etappe und zudem die Halbzeit des gesamten Westweges. Die Strecke ist lang und anstrengend aber auch abwechslungsreich. Kurz nach dem Start erreichen wir die Burg-Huse mit einer tollen Aussicht über die Stadt Hausach und ins Kinzigtal. Nun geht es steil bergauf bis zum Farrenkopf. Von hier geht es weiter mit immer wieder kleineren Auf und -Abstiegen zur Prechtaler Schanze, Huberfelsen, Karlstein, ab hier bleibt der Westweg auf der Höhe bis wir nach 21,4 km die Wilhelmshöhe erreichen (+ zur Bushaltestelle in Schonach 2,8 km).
Wander-Etappe 8
Wilhelmshöhe/Schonach - Kalte Herberge (22,5km)
- 18. Mai 2025
- 08:00 - 18:00 Uhr
Wirklich schön: Die 8. Etappe von der Wilhelmshöhe über den Blindensee an Furtwangen vorbei zur Kalten Herberge.
An der der Wilhelmshöhe durchschreitet die Mitwanderer*innen das mächtige Portal aus Findlingen. Vorbei am Wolfbauernhof mit dem Longinuskreuz führt der Westweg zum Blindensee.
Hinter der Weißenbacher Höhe wechselt der Weg durch die kleine Senke des Elztals hinüber zum Hauptkamm zwischen Donau und Rhein. Vorbei an der kleinen Elzquelle wird an der Martinskapelle eine Quelle von geradezu historischer Bedeutung erreicht. Hier entspringt unter einem Felsen die Breg, die sich bei Donaueschingen mit der Brigach zur Donau vereinigt. Der kurze Abstecher zur Bregquelle gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Westweg-Wanderers! Wieder am Weg ist der Günterfelsen direkt am Weg das nächste Ziel. Die mächtigen Granitfelsen liegen versteckt inmitten des Waldes. Aussicht gibt es hier nicht. Die bietet sich vom nahen Aussichtsturm am Brend (1.149m). Abwechslungsreich zwischen Wald und Wiesen folgt der Westweg weiter der Europäischen Wasserscheide bis zum Neueck. Hier trifft man auf das südliche Teilstück der B 500, die – wie auch der Westweg – den Schwarzwald von Nord nach Süd durchquert. In ihrer Nähe, mal links, mal rechts davon, geht es am Hohlen Bildstöckle vorbei bis zur Kalten Herberge.
Wander-Etappe 9
Kalte Herberge - Hinterzarten (27,5km)
- 24. Mai 2025
- 09:00 - 19:00 Uhr
Aufgeteilt in 2 Etappen (9a: Kalte Herberge – Thurner, 10,1 km und 9b: Thurner – Hinterzarten (Kurhaus), 16,4 km.
Der erste Teil der Etappe führt uns über einen historischen Schwarzwaldübergang bei der Fernhöhe auf eine Höhe von über 1100m und bleibt fast auf dem ganzen Weg über 1000m Höhe. Rechts und links bieten sich Blicke in nach Süden in den sanfteren Teil der Gegend. Während sich im Norden die Zuläufe der Elz tief ins Gebirge eingeschnitten haben. Auf Höhe des Hohlen Grabens passieren wir die dortigen Befestigungsanlagen aus der Zeit des 30-Jährigen Krieges. Nach der Umrundung des Doldenbühls übernimmt an der Holzletz mit Blick auf den Feldberg die Ortgruppe Breitnau die weitere Führung der Etappe.
Der zweite Teil führt uns weiter entlang auf der Höhe an weiteren Befestigungsanlagen vorbei zum Landsitz, einem markanten Aussichtpunkt mit Blick auf die Alpen bis zu den Vogesen. Weiter geht es zum höchsten Punkt 1188 hm der Etappe, der Weißtannenhöhe. Tief im Wald kommen wir an einem Cold Case (ungelöster Kriminalfall) vorbei. Am Denkmal erfahrt ihr mehr. Von dort geht es dann bergab über die Fürsatzhöhe zum Berghäusle (Kaffeepause) nach Titisee. Wir gehen ein Stück durch den Ort mit Seeblick, dann den Berg hinauf Richtung Hinterzarten. Oberhalb von Hinterzarten werden wir den Blick genießen auf Hinterzarten und uns ein Stück wie „die Adler“ fühlen, die sonst von der Rothausschanze durch die Lüfte ziiiiiehen. Am Ortsrand verlassen wir den Westweg und werden in Hinterzarten zum Etappenende erwartet.
Von Hinterzarten zum Notschreipass.
Die Königsetappe – denn hier führt der Westweg auf höchstes Niveau: nämlich auf 1493 Meter, den Feldberg. Auf schmalen Pfaden geht’s bergauf, später höchst aussichtsreich weiter zum Notschrei, wo die herausfordernde Etappe endet.
Natur-Vielfalt auf der ganzen Etappe 11. Vom Notschrei führt die Wanderung durch das Naturschutzgebiet Langenbachtal, mit seiner besonderen Tier- und Pflanzenwelt zum Trubelsmattkopf. Nach wenigen Kilometern durch den Wald führt uns ein Pfad vorbei an Bergwiesen, grasenden Kühen und herrlichen Ausblicken zum Westwegportal Wiedener Eck. Hier beginnt der Aufstieg zum Heidstein, bevor der Weg schmaler wird und steil abwärts zur Krinne führt. Nun beginnt der wahre Aufstieg zum Belchen über Serpentinen durch den Wald herauf. Dann auf dem Belchengipfel bietet sich eine phantastische Rundumsicht ins Wiesental, zum Feldberg, Schauinsland, Vogesen, Jura und in die Schweizer Alpen. Nach einer Pause geht es abwärts am Belchenhaus vorbei und weiter auf einem schmalen Pfad zum Hohkelchsattel und zur alten Grenzmauer. Der Weg wird breiter und nach einem Besuch der Willibald-Strohmeyer-Kapelle wird der Haldenhof erreicht.
Wander-Etappe 11.1
Familienwanderung mit Eseln: Wiedener Eck - Talstation Belchenbahn (9km)
- 29. Mai 2025
- 09:30 - 16:00 Uhr
Als Familie ganz entspannt den Westweg erleben?
Auf naturnahen Pfaden laufen wir im Eseltempo vom Wiedener Eck bis zum Belchen. Der Weg startet am Westwegportal und beginnt mit dem Aufstieg zum Heidstein, bevor der Weg schmaler wird und steil abwärts zur Krinne führt. Nun geht es über Serpentinen durch den Wald hinauf auf den Belchen. Der Gipfel entschädigt mit einer phantastischen Rundumsicht ins Wiesental, zum Feldberg, Schauinsland, Vogesen, Jura und in die Schweizer Alpen. Immer dabei die zwei Esel Angelo und Paulina. Ihr Besitzer Oliver Haury weiß nicht nur viel über Esel, er kennt sich auch bestens mit der heimischen Kräuterwelt aus. Bestimmt finden wir am Wegesrand was zum Vespern.
Oft über schmale Wanderwege führt der Westweg vom Haldenhof über den Kreuzweg (1070 m) und Hochblauen (1167 m) als sehr guter Aussichtspunkt bei guter Wetterlage und weiter vorbei an der Sausenburg zum Etappenziel Kandern.
Auf geht es zur Etappe 13 von Kandern nach Basel. Nach dem Westweg ist vor dem Ostweg???
Die letzte Etappe des Westwegs führt uns durch die wildromantische Wolfsschlucht nach Hammerstein und mit kurzem Anstieg nach Egisholz. Von der gewonnenen Höhe haben wir einen offenen Blick in das Markgräflerland zu den Vogesen und bis nach Basel und zum Schweizer Jura. Bei Fernsicht sehen wir auch die Berner Alpen. Über Wiesen und Mischwälder gelangen wir zur Burgruine Rötteln, der Wiege des Markgräflerlandes. – Mittagspause.
Wir wandern hinunter nach Tumringen und von dort haben wir den letzten Anstieg zur Daurhütte und der Tüllinger Höhe. Die letzte Wegwanderung führt uns Richtung Basel bis zum Badischen Bahnhof. Eine Überraschung wartet hier auf Sie / Euch.